Auf der Suche nach dem „X“-Faktor im Produktdesign

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Unternehmen versuchen fortlaufend, ihre Produkte effizienter zu gestalten und herzustellen. Dieses Verfahren wird als Design-to-Cost bezeichnet. Manager wollen mit diesem Vorgehen die Kosten für Entwicklung, Herstellung und Verkauf eines Produkts möglichst minimieren. Doch viele übersehen dabei den Kunden und seine Bedürfnisse. Manchen Unternehmen gelingt es mithilfe der Design-to-Value-Methode zu ermitteln, was der Kunde wertschätzt und sich wirklich wünscht. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht zielführend, wenn das Unternehmen mit dem Produkt am Ende kein Geld verdient.

Vorreiterunternehmen nutzen einen neuen Ansatz: Design-to-X (D2X). Der „X“-Faktor kann dabei für alles stehen, worauf der Kunde Wert legt und was sich auf das Produktdesign auswirkt. Wie aber können Unternehmen den X-Faktor entdecken?

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Der D2X-Prozess erfordert engagierte, funktionsübergreifende Teams aus Forschung & Entwicklung, Produktion, Supply-Chain-Management, Marketing und Vertrieb. Diese multidisziplinarischen Teams bringen ihre vielfältige Ideen und Vorschläge in den Produktentwicklungsprozess ein. Ist die beste Lösung gefunden, begleiten sie Umsetzung und Testphase eng.

Bain-Studien belegen, dass dieses Vorgehen zu besseren Ergebnissen führt. Denn mit D2X können Unternehmen im Entwicklungsprozess für ein neues Produkt mehr Kosten senken und auch langfristig höhere Einsparungen erzielen. Mit der funktionsbezogenen Analyse identifizieren Unternehmen im Durchschnitt 47 Prozent der gesamten Kostenbasis als beeinflussbar. Mit dem funktionsübergreifenden Ansatz werden hingegen 83 Prozent beeinflussbare Kosten aufgedeckt, die somit angegangen werden können. Langfristig liegt das Kostensenkungspotenzial bei funktionsübergreifenden Teams um 38 Prozent höher als bei in Silos arbeitenden Unternehmen.

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