Ein neuer Blick auf Mergers & Acquisitions-Bewertungen

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Alles deutet auf einen neuen Rekord in puncto globale Fusionen und Übernahmen in diesem Jahr hin. Dennoch hören wir zunehmend von Finanzverantwortlichen und anderen Führungskräften, dass ihre Bemühungen um Abschlüsse letztlich im Sande verlaufen.

Mergers & Acquisitions: was potenzielle Käufer abschreckt

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MANAGEMENTKOMPETENZ

Mergers & Acquisitions

Es scheint, als kämen auf jeden Käufer ein Dutzend potenzielle Käufer, die sich gegen einen Kauf entscheiden, weil ihre M&A-Modelle keine angemessenen Renditen versprechen. Trotz überzeugender Bilanzen und potenzieller Ziele, die strategischen Wert haben und zum Wachstum beitragen könnten, warten viele Unternehmen aus Sorge um das Kapital ihrer Aktionäre ab. Die Volatilität, die seit einiger Zeit auf den Finanzmärkten zu beobachten ist, dürfte für potenzielle Käufer ein weiterer abschreckender Faktor sein.

Viele Unternehmen sind so zu Getriebenen in einem Kreislauf geworden, der Wachstum unmöglich macht: Sie hüten ihre Barmittel sorgfältig oder geben sie in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre zurück oder sie versuchen, ihre Gewinnmargen durch Kostensenkungen zu erhöhen. Was sollen CFOs, die potenziellen Transaktionen und Investitionen in ihren eigenen Bereich eine Absage erteilen, mit den steigenden Barmitteln in ihren Bilanzen anfangen? Sollten sie bessere Bewertungen abwarten und in der Zwischenzeit einfach mit der Rückführung ihres Kapitals an ihre Aktionäre fortfahren?

Rendite-Check bei M&A-Projekten

Wir empfehlen einen anderen Ansatz: Unternehmen sollten ihre internen Mindestrenditen überprüfen und sicherstellen, dass diese die aktuellen Kapitalmarktbedingungen akkurat abbilden. Mit dieser Überprüfung können sie die Chancen auf attraktive Anlage erweitern und klarer abgrenzen – das gilt für Mergers & Acquisitions-Transaktionen ebenso wie für organisches Wachstum.