Die Umgestaltung der Medienlandschaft durch das digitale Zeitalter geht in die nächste Runde

Der weiter wachsende Appetit der Internetnutzer auf digitale Inhalte und neue Erlebniswelten im Netz ist für die Medienbranche Herausforderung und Chance zugleich. Ab Ende dieses Jahres wird die Content-Industrie wirtschaftlich wieder an den Erfolg der Jahre vor 2008 anknüpfen können. Die treibende Kraft sind dabei die Schwellenländer. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Medien-Studie von Bain & Company mit dem Titel „Creating Value in the Digital Age“, die im vierten Jahr in Folge durchgeführt wurde.

Im Rahmen der Studie befragte die Managementberatung weltweit mehr als 6.000 Verbraucher in acht Ländern (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, China, Indien und Brasilien) zu ihrem Nutzungsverhalten von Medien und Endgeräten. Während die Musik-Branche sich mittlerweile auf den durch das Internet ausgelösten Umbruch eingestellt hat und sich mit digitalen Formaten neu ausrichtet, beschäftigen sich die Hersteller von Tablet-Computern damit, die rapide angestiegene Nutzung von audiovisuellen Formaten (wie Fernsehen, Video oder Video-Spiele) auf mobilen Endgeräten benutzerfreundlicher und vielfältiger zu gestalten. Bei Videospielen bringen Smartphones neue Impulse. Zudem gewinnen eBooks weltweit an Akzeptanz.