BothBrain® Innovation

Gerade in turbulenten Zeiten kommt Innovation oft zu kurz. Die traditionellen, logisch-analytisch orientierten Unternehmensleiter können häufig nicht zwischen guten und schlechten Innovationen differenzieren. Darüber hinaus wissen sie die besonderen Fähigkeiten, die für eine Kultur der Kreativität und der konstanten Neuerfindung im Unternehmen benötigt werden, oft nicht zu schätzen. Deshalb konzentrieren sie sich darauf, Kostensparmaßnahmen über F&E zu erreichen.

Studien von Bain & Company haben jedoch ergeben, dass eine Leadership-Strategie, die kreative Talente und logisch-rationale Managementkompetenzen erfolgreich zusammenführt, Innovationskräfte tief im Unternehmen verwurzeln und in jeder wirtschaftlichen Situation wertschätzen kann.

Das neue Innovationstool BothBrain Innovation nutzt die kreativen und analytischen Talente einer Organisation dazu, Neuprodukt- und Strategieentwicklungsprozesse zu revolutionieren und eine effiziente Zuteilung der F&E-Ressourcen sicherzustellen.

Ursprünglich aus langjährigen Analysen von Modeunternehmen entstanden (in denen der kontinuierliche Innovationsstrom über „Sein oder Nicht-Sein" entscheidet), basiert BothBrain auf Untersuchungen und Beobachtungen zahlreicher, sehr erfolgreicher Kombinationen von Topmanagern, bei denen sich jeweils ein kreativ und ein logisch-analytisch geprägter Stil zu einem Erfolgsmodell vereinen. So entwickelte beispielsweise Howard Schultz das Starbucks Coffeehouse-Format, das inzwischen Kult-Charakter erreicht hat, während sein CEO-Kollege Orin Smith erfolgreich das schnelle Wachstum der Kette steuerte. Oder: Der frühere Trainer Bill Bowerman entwickelte innovative Laufschuhe für Nike, während sein Partner Phil Knight für Management, Finanzen und Absatz zuständig war. Diese Kombinationen waren für den Erfolg ihrer Unternehmen entscheidend.

BothBrain chart

Solche erfolgreichen Duos, zu denen auch Apple Chef Steve Jobs und sein COO Tim Cook gehörten, zeichnen sich durch sieben Erfolgsfaktoren aus:

  • Bewusstsein für Stärken und Schwächen. Die Partner analysieren realistisch, was sie gut können und wo sie Unterstützung benötigen. Sie geben offen eigene Defizite zu, um anderen den Wert der Partnerschaft zu verdeutlichen.
  • Komplementäre Kompetenzen. Echte Partner suchen Partner, die eine gute Ergänzung zu ihrem eigenen Arbeitsstil und ihren eigenen Entscheidungsansätzen darstellen. Sie sind bereit, die Kompetenzen des anderen im richtigen Maße und zum richtigen Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen.
  • Vertrauen. Partner vertrauen einander und sind bereit, die Interessen des jeweils anderen über ihre eigenen zu stellen.
  • Intuitive Intelligenz. Partner bringen einfühlsame und aufschlussreiche Beobachtungen und ein gutes Urteilsvermögen in Teamentscheidungen ein.
  • Relevantes Wissen. Partner bringen Kenntnisse und Erfahrungen ein, die sich direkt auf das vorliegende Problem anwenden lassen.
  • Starke Kommunikationskanäle. Partner sind häufig im direkten Kontakt miteinander. Oft sind sie in denselben oder angrenzenden Gebieten tätig.
  • Motivation. Partner engagieren sich stark für den Erfolg des Unternehmens und des jeweils anderen.

Die Diagnose- und Innovationsqualitäten des BothBrain-Tools können Unternehmen dabei unterstützen, ganz bewusst derartige „duale" Managementstrukturen im Sinne profitabler, vermarktbarer Ideen aufzubauen. Am Anfang steht immer eine Befragung der Schlüsselmitarbeiter. Dabei wird die Leistungsfähigkeit der Organisation in Bezug auf die BothBrain-Grundlagen beurteilt: Gibt es bereits bestehende Kombinationen von „Geschäftigstüchtigkeit & Kreativität"? Wie steht es mit der Fähigkeit, geschäftstüchtige und kreative Talente zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden? Können die quantitativen und qualitativen BothBrain-Tools und Techniken im Innovationsprozess genutzt werden?. Es ist eines von acht Tools, das Bain zur Bewertung der Innovationsleistung und zur Identifizierung von Lösungen für kontinuierliche Innovation einsetzt.