Talent und Leadership

Viele CEOs machen sich Sorgen darüber, wie Sie die richtigen Menschen für wichtige Positionen gewinnen können. Viele sind enttäuscht über die Zeit und die Anstrengung, die es braucht, die Talentakquise des Unternehmens anzukurbeln. Genügend Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu gewinnen, ist in der Tat eine Aufgabe über viele Jahre. Aber es gibt drei spezifische Schritte, die nicht nur ganz unmittelbar die Versorgung mit Nachwuchskräften beeinflussen, sondern auch die Grundlage für langfristige Maßnahmen legen.

  • Quantifizieren Sie die Talent-Lücke. Ein schonungsloses Bild dieser Lücke zwischen dem Bestand und dem Bedarf an Personal macht die Herausforderung sichtbar. Plötzlich kann das Personalproblem nicht mehr in die Personalabteilung abgeschoben werden; es steht jetzt auf jedermann’s Agenda, auch auf der der Geschäftsführung.
  • Setzen Sie vorhandenes Personal effektiver ein und stellen Sie gezielt ein. Zu viele Unternehmen leider unter unter „Grade Inflation" und wissen nicht, wer ihre Leistungsträger sind. Im Ergebnis könnten diese Menschen nicht in den Jobs mit dem größten Einfluss auf wichtige Entscheidungen sein. Diese Aufgaben zu identifizieren und mit gut ausgebildeten, fähigen Individuen zu besetzen, die wenn notwendig von extern geholt werden, kann einen großen Einfluss auf das Unternehmensergebnis haben.
  • Verringern Sie Ihren Personalbedarf. Unternehmen, die ihre Prozesse vereinfachen und klare Verantwortlichkeiten verteilen, können gleichzeitig ihre Kosten senken und den Bedarf an Spezialisten senken. Eine Minengesellschaft in Südafrika hat zum Beispiel Produktionsmethoden, Equipment, Engineering und so weiter über alle ihre Minen und Fabriken standardisiert. Damit fällt es noch unerfahrenen Managern leichter, sich einzuarbeiten, wenn sie ein neues Werk übernehmen. Das hat den Pool verfügbarer Manager vergrößert und es kompetenteren Mitarbeitern ermöglicht, Aufgaben mit größerem Einfluss zu übernehmen.

Diese Schritte helfen Führungskräften, ihren Fachkräftemangel schnell zu adressieren. Sie bauen damit auch Commitment für Projekte auf, die mehr Zeit brauchen, bis sie Früchte tragen, wie zum Beispiel sich geänderte Recruitingstrategien oder den Aufbau neuer Trainings- und Mentoringprogramme.